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ERZÄHL MAL!

Hier werden ab sofort (!) immer wieder Geschichten rund um das Haus der Kleinen Leute stehen und gesammelt. Menschen, die hier im Südengraben gelebt haben und die heute noch hier leben und viel zu erzählen haben. Jeden ersten Freitag im Monat– Freitag, 01.03./05.04./03.05.24 – sind alle von 14:30-16:00 Uhr herzlich im Haus der Kleinen Leute eingeladen, mir und Henni ihre Geschichte aus dem Südengraben zu erzählen! Wir werden die Geschichten sammeln und in einer besonderen Geschichten-Kiste aufbewahren! Die erste beiden Geschichten sind schon da!  

An diesem Morgen

An diesem sehr, sehr frühen Morgen winkte er seiner Nachbarin, die gegenüber wohnte, kochte zwei Kaffee, nahm zwei in der frühen Früh gebackene, noch lauwarme Muffins mit und ging im Schlafanzug zu ihr herüber auf die andere Straßenseite. „Sie haben wieder den Schlafanzug mit den tollen roten Streifen an“, sagte sie und wurde verlegen und auch etwas rot.

WortGeschenke

Gerade wurden WortGeschenke von Britta Dilcher an die frisch geputzten Fensterscheiben des Hauses der Kleinen Leute auf „Post-Its“ angeklebt. Genau da, wo ich heute Morgen schon Wörter mit Henni auf der Fensterbank ausgesetzt hatte! Wer schreibt mit mir und Henni eine Geschichte mit diesen Wörtern? Die Wörter kommen alle vor und Valentin, der auch: Börse, Leichenschmaus, Mumpitz, Ottomane, Backfisch, blumerant, Dreikäsehoch, Mischpoke, Augenweide 15 Minuten Zeit und auf dem Blog online in die Kommentare setzen.

Immer den ersten Freitag im Monat …

… öffnet das Haus der Kleinen Leute seine Haustür und von 16:00-17:30 Uhr ist es möglich sich den kleinen Ausstellungsraum im Erdgeschoss anzuschauen und sich durch Vertreter des Vereins „Iserlohndenkmal e.V.“ über das Haus informieren zu lassen. Die nächsten Termine für 2024 sind an folgenden Freitagen: 01.03., 05.04., 03.05., 07.06., 05.07., 02.08., 06.09.,04.10.,01.11., 06.12.2024 Sie sind bei Kaffee/Tee und Keksen herzlich willkommen.

Es wird geklopft, nicht geklingelt!

Henni lachte, als sie vor ihrer Haustür stand.„Wir sind wieder zu Hause!“, flüsterte sie und klopfte ganz vorsichtig mit dem neuen Türklopfer an ihre Haustür. Der Türklopfer war eine schmale Hand. Henni hielt ihre daneben, als niemand öffnete.„Unsere Hand ist eindeutig größer und nicht so schmal!“ Sie nahm den Schlüssel aus ihrer Tasche und schloss auf. Sie wohnte noch nicht lange in dem Haus, aber sie war jedes Mal neu aufgeregt, wenn sie die Tür öffnete, weil sie es immer noch nicht glauben konnte, dass sie jetzt hier wohnte.„Wenn jetzt jemand geöffnet hätte, hätten wir uns schon sehr gewundert!“ Ein neues Geräusch entstand, als sie die Tür öffnete. „Ui, jetzt haben wir auch noch einen neuen Türbesen!“ Henni stand begeistert immer noch an der Tür.„Was haben wir für ein Glück!“ Henni machte sich einen Kaffee und setzte sich mit der Tasse in den Nachbarraum, den sie sehr mochte, weil hier die Geschichte und die Geschichten des Hauses am lebendigsten waren.